Freude am Ehrenamt

Immer häufiger fragt man sich nach sinnvollen Beschäftigungen, die auch für einen selbst eine große Portion Freude mit sich bringen. Während des Arbeitslebens ist bei allen Verpflichtungen oft nur wenig Zeit für das Ehrenamt, um das es mir heute geht. Außerdem sollte ein Ehrenamt nicht so ausufernd sein, dass ein Leistungsstress entstehen könnte, es sollte für Menschen der mittleren und älteren Generation ein guter Ausgleich zu ihrer täglichen Routine sein.

Hier in Büchen besteht der Freundeskreis der Diakonie-Sozialstation. Wir Mitglieder sind Frauen und Männer und kümmern uns gern um andere Menschen, die aus unterschiedlichsten Gründen Begleitung und Hilfe brauchen. Es geht uns nicht um professionelle Pflege oder ähnliches, sondern einfach um Gespräche beim Kaffeebesuch, Spaziergänge während aller Jahreszeiten, Begleitung bei Friseurbesuchen oder Behördengängen. Manchmal ist es auch schön, mal wieder „Mensch ärgere dich nicht“ zu spielen. Ein anderes Mal ist es notwendig, einfach nur da zu sein und aufzupassen. Und das gemeinsame Einkaufen möchte ich nicht vergessen zu erwähnen.

Ich selbst mache schon seit einigen Jahren regelmäßig solche Besuche und habe schon wundervolle Stunden erlebt mit viel Fröhlichkeit und gemeinsamem Lachen. Oft bringen besonders die Spaziergänge ganz viel Freude, weil wir dann zum Beispiel gemeinsam die Veränderungen der Natur am Wegesrand entdecken. Wie bereits früher im Gemeindebrief berichtet, machen wir regelmäßig in großer Gruppe Ausflüge mit Bus oder Schiff, mit Kaffeepause. Das ist immer sehr aufregend für uns alle!

Schon jetzt können wir nicht allen Anfragen nach dem Besuchsdienst des Freundeskreises nachkommen. Deshalb suchen wir noch viele Frauen und Männer, die Lust auf Ehrenamt haben, als Mitglieder für den Freundeskreis. Der Jahresbeitrag beträgt 12 € im Jahr. Mit diesem 1 € im Monat und Ihrer Zeit können Sie ganz viel Gutes tun. Wichtig ist noch, dass für unsere Sicherheit gesorgt ist: während unserer „Einsätze“ sind wir durch die Diakonie Sozialstation versichert. Und wir bekommen in den meisten Fällen eine Aufwandsentschädigung, was bei den heutigen Benzinpreisen sicher auch notwendig ist. Auch werden wir mit unserem Ehrenamt nicht allein gelassen, wir treffen uns in regelmäßigen Abständen und tauschen uns aus. Ebenso ist es möglich, an Fortbildungen mit unterschiedlichsten Themen teilzunehmen. Grundsätzlich benötigen wir aber keine Vorbildung für den Besuchsdienst. Notwendig ist ein großes Herz für andere Menschen.

Sie wollen mitmachen? Dann freuen wir uns auf Sie! Melden Sie sich bitte entweder bei unserer 1. Vorsitzenden Frau Margret Sieverling, Tel. 04155-5288 oder in der Diakonie-Sozialstation Büchen bei Frau Meike Mohr Tel 04155-4810.

Wir freuen uns wirklich auf Sie!

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